Dienstag, 4. Oktober 2011

[Rezension] Michael Peinkofer - Die Zauberer: Die erste Schlacht

"Die Zauberer: Die erste Schlacht" ist der zweite Teil der Zauberer-Trilogie: Der Schauplatz der Ereignisse ist Erdwelt, auf der in späterer Zeit die Orks ihr (Un)-Wesen treiben werden.

Warnung: Diese Rezension wird höchstwahrscheinlich Spoiler über das Ende des ersten Teil enthalten!!!

Inhalt:
Der Dunkelelf Margok scheint besiegt. Doch sowohl Orks als auch Menschen rüsten zum Krieg, um sich von der Herrschaft der Elfen zu befreien. Als sich die Zeichen mehren, dass Margok doch nicht geschlagen ist, werden die drei Zauberer und Freunde Alannah, Aldur und Granock losgeschickt, um nach dem Verbleib des Dunkelelfen zu forschen. Während sie auf dieser Reise beunruhigende Entdeckungen machen, steuert die Welt auf eine furchtbare Schlacht um die Zukunft Erdwelts zu ...

Eindruck:
In diesem Buch müssen die Zauberer von Shakara feststellen, dass Margok der Dunkelelf noch lange nicht besiegt ist und dass von ihm somit immer noch große Gefahr für Erdwelt droht. Doch neben diesem Hauptthema, den Kampf gegen den Dunkelelfen, werden noch eine Reihe weiterer Themen aufgegriffen. So spielt die Freundschaft der drei jungen Zauberer eine entscheidende Rolle. Denn sie wird ein ums andere Mal auf eine harte Probe gestellt. Zudem müssen sich die drei in harten Prüfungen bewähren und nicht nur gegen den Feind, sondern auch gegen die eigenen Dämonen, ihre eigenen Schwächen kämpfen: Aldur gegen seinen Hochmut und Granock gegen seine Selbstzweifel als Mensch zu schwach zu sein. Doch auch innerhalb der Reihen der Zauberer herrscht alles andere als Einigkeit. Stattdessen versuchen ehrgeizige Zauberer mit allen Mitteln ihre eigenen Interessen durchzusetzen, spinnen Intrigen und gefährden so ganz Erdwelt.
Das alles, zum einen der Kampf, die Schlachten, zum anderen aber auch die zwischenmenschlichen bzw. zwischen"elfischen" Beziehungen und Konflikte werden glaubhaft beschrieben und spannend erzählt. Durch die Vielzahl an Perspektivwechseln bleibt die Handlung zudem abwechslungsreich und nicht festgefahren auf eine Sichtweise. Dadurch erfährt man natürlich viel über die Gedanken und Beweggründe aller Beteiligten: Was die Menschen bewogen hat, sich gegen die Elfen zu erheben, wieso Palgyr dem Dunkelelfen folgt...
Doch trotz der abwechslungsreichen Erzählweise und der vielen Abenteuer, die überstanden werden müssen, gab es auch einige Längen in dem Buch. Vielleicht habe ich das auch so empfunden, da ich mit der für epische Fantasyromane so typischen ausschweifenden Erzählweise nicht mehr so vertraut bin. Denn an diese musste ich mich erst wieder einmal gewöhnen. Jedenfalls habe ich über die ein oder andere Seite hinweggeblättert, um nicht aus dem Lesefluss zu kommen.

Fazit:
Doch alles in allem ist der zweite Teil der Zauberer-Trilogie ein packendes und komplexes Fantasy-Epos, das ein würdiger Nachfolger für den ersten Teil darstellt. Ich hoffe, dass der Abschluss der Trilogie "Das dunkle Feuer" ein ebenso packendes Leseerlebnis wird! 

Verlag: Piper
Taschenbuch: 496 Seiten
ISBN-13: 978-3492701723




Gelesen im Rahmen der Challenge: Deutschsprachige Autoren

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