Samstag, 24. Dezember 2011

[Rezension] Derek Meister - Ghostmaster

Mit "Ghostmaster" legt Derek Meister nun den Abschlussband einer Trilogie vor, deren ersten beiden Bücher mich vollauf begeisterten! Und da es sich um den dritten Teil einer Reihe handelt, wird es wohl (mal wieder) kaum möglich sein, jegliche SPOILER zu vermeiden. (aber ich geb mir Mühe!)

Inhalt:
In "Ghostmaster" setzt Ian seinen Kampf gegen die tötenden Lichter - die Brane - fort. Diese sonderbaren Wesen verbrennen alles, das sie berühren.  Und ihr Ziel ist kein Geringeres, als unsere Welt zu vernichten.

Eindruck:
Diese Serie ist primär für Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren geschrieben worden. Und genau das merkt man dem Schreibstil auch an. Er ist oft ganz betont jugendlich. Ian und seine Freunde benutzen ganz bewusst Jugendsprache, um sich von den Erwachsenen abzuheben. Doch das hat mich im ersten und zweiten Buch kaum gestört. Aber in "Ghostmaster" bin ich plötzlich über genau solche Bemerkungen gestolpert - und das immer wieder, was es schwer für mich gemacht hat, an der Geschichte dran zu bleiben.
Die Handlung hingegen ist genauso unterhaltsam wie immer. Wenn man einmal darüber hinwegsieht, dass manche Sachen schlicht unglaubwürdig sind (wie zum Beispiel die Tatsache, dass Ian und Bpm einfach mal so quer durch die Weltgeschichte jetten: von Europa in die USA, von dort nach Südamerika), dann macht die Geschichte sehr viel Spaß und bietet viele spannende Momente.
Doch in diesem Buch wird nicht einfach nur gegen die Brane gekämpft. Besonders in Ghostmaster wird Ians und Bpms Freundschaft mehr als einmal geprüft. Sie müssen sich fragen, ob sie immer noch für die gleiche Sache kämpfen. Und dann ist da auch noch Chiyo, die beiden den Kopf verdreht hat.
Doch trotz der Spannung, der persönlichen Elemente, die in die Geschichte einfließen, konnte mich der Abschlussband nicht so richtig packen. Vieles wirkte auf mich einfach nicht "echt". Irgendwie künstlich. Und ich konnte mich einfach nicht so "hineinfallen" lassen, wie bei den vorigen Bänden. Vielleicht hab ich dieses Mal einfach zu vieles hinterfragt, anstatt einfach die Geschichte zu genießen. 
Und der Schluss: Spannend und ereignisreich; kurz gesagt: ein furioses Finale. Doch hier ging mir alles plötzlich viel zu schnell. Die Ereignisse verliefen Schlag auf Schlag und schon war das Buch zu Ende. Das war alles etwas zu hastig. Schade.

Fazit:
Auch wenn "Ghostmaster" für mich der schwächste Band ist, würde ich die Trilogie "Das Licht, das tötet", bedenkenlos jedem weiterempfehlen, der gerne Jugendbücher mit Mystery-Elementen liest. Denn hierbei handelt es sich um eine originelle Idee, die spannend und unterhaltsam umgesetzt wurde.


Verlag: Loewe Verlag
Taschenbuch: 426 Seiten
ISBN-13: 978-3785562642

Reiheninfo zu "Das Licht, das tötet":
  1. Ghosthunter
  2. Ghostfighter
  3. Ghostmaster



Gelesen im Rahmen der Challenge: Deutschsprachige Autoren

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