Montag, 2. Januar 2012

[Rezension] Kerstin Gier - Saphirblau

Nachdem ich "Rubinrot" regelrecht verschlungen habe (wie man hier nachlesen kann), war auch "Saphirblau", der zweite Teil der Edelstein-Trilogie, wieder ein wahres Lesehighlight!

Inhalt:
Es ist erst ein paar Tage her, seit Gwendolyn erfahren hat, dass sie das Zeitreise-Gen ihrer Familie geerbt hat. Seitdem hat sich ihr Leben ganz schön auf den Kopf gestellt und neben Geschichte und Menuett tanzen lernen, ist sie vollauf damit beschäftigt, sich über die Gefühle zu Gideon klar zu werden. Dieser verhält sich mal wieder sehr merkwürdig und macht es ihr nicht leicht, bei all dem Chaos einen kühlen Kopf zu bewahren...

Eindruck:
Hatte ich zu Beginn noch leichte Befürchtungen, dass "Saphirblau" einer dieser typischen zweiten Teile von Trilogien wird, die lediglich dazu da sind, den Zeitraum bis zum Finale zu überbrücken, wurde ich sehr schnell eines Besseren gelehrt. Die Handlung wird gleich dort aufgenommen, wo sie in "Rubinrot" geendet hat und so ist man gleich wieder mittendrin in dieser bezaubernden Zeitreise-Liebesgeschichte. Und für alle, die sich mit dem Lesen des zweiten Teils etwas Zeit gelassen haben, wird die "Handlung" von "Rubinrot" immer mal wieder aufgegriffen und deren wichtigsten Ereignisse schön zusammengefasst.
Eigentlich kann ich das meiste, das mich an "Rubinrot" so begeistert hat, hier wortgetreu wiederholen. Kerstin Gier begeistert mich einfach jedes Mal aufs Neue: Mit ihrem wundervollen Schreibstil, ihren besonderen Ideen und ihrer Fähigkeit all ihren Figuren einen ganz besonderen Touch, etwas Einmaliges zu verleihen. Gwendolyn ist mir genauso sympathisch und "nah" wie in Rubinrot. Und die Liebesgeschichte? Die ist sogar noch schöner, spannender und mitreißender. Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei einer Teenie-Romanze noch einmal so dahin schmelzen würde. Aber diese Bücher haben es geschafft!
Meine unangefochtene Lieblingsfigur ist übrigens der kleine Wasserspeier-"Geist" Xemerius. Seine freche und vorlaute, zugleich aber irgendwie sogar liebenswerte Art, hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Durch sein Auftauchen und seine witzigen Sprüche trägt er sehr zur Auflockerung der Geschichte bei und ist quasi das Tüpfelchen auf dem "i" einer generell grandiosen Geschichte. Ihren besonderen Sinn für Humor beweist Kerstin Gier zudem in der Szene, als Gwendolyn und Gideon auf die Soiree gehen und Gwenny ein klitzekleines bisschen zu viel trinkt. Aber ich will nicht zu viel verraten. Doch diese Szene ist meine Lieblingsstelle in einem absolut überragenden Buch!

Fazit:
Auch wenn ich vorher nicht gedacht hätte, dass das möglich ist, aber "Saphirblau" war noch ein Stückchen bezaubernder, ergreifender, spannender und emotionaler als der Vorgänger "Rubinrot". Was wird das also erst für ein Finale in "Smaragdgrün"? Ich bin gespannt! :) ... (Und seit neuestem ein bekennender Edelstein-Trilogie-Fan!)



Verlag: Arena
Taschenbuch: 400 Seiten
ISBN-13: 978-3401063478

Reiheninfo zu "Liebe geht durch alle Zeiten":
  1. Rubinrot
  2. Saphirblau
  3. Smaragdgrün



Gelesen im Rahmen der Challenge: Deutschsprachige Autoren

Kommentare :

  1. Hallo Steffi!

    Bei mir liegt die Edelstein-Trilogie schon etwas länger zurück, aber deine Rezension hat mir wieder alles ins Gedächtnis gerufen.

    Sei mal gespannt auf "Smaragdgrün" - das ist nämlich ein würdiges Finale! Und Xemerius muss man sowieso lieben. :)

    Büchersüchtige Grüße,
    Sabine

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  2. @Sabine: Ach jaaa ... ich freu mich auch schn so! :) Schön zu lesen, dass Smargdgrün ein tolles Finale wird! :))

    lg, Steffi

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